Dieser Text wurde zu Beginn des Jahres im Zuge der Veröffentlichung der Epstein-Akten begonnen und erst jetzt fertiggestellt. Obwohl sich die Medien schon wieder anderen Themen zugewandt haben, sind die Verhältnisse, die die grausamen Verbrechen gegen Frauen und Kinder erst möglich gemacht haben, noch immer intakt. Während wir in der Aufmerksamkeitsökonomie dazu gedrillt werden, Nachrichten im schnellen Takt und zusammenhanglos zu begreifen – je skandalöser, desto mehr Klicks – bleibt eine tiefere Analyse der Verhältnisse oft aus.
Der Fall Jeffrey Epstein hat uns etwas zu sagen, das über das Schicksal von Einzelpersonen hinausgeht. Es handelt sich hier um eine Geschichte, die uns mit einer vielfach verschleierten Realität konfrontiert. Deshalb fasziniert sie auch so stark. Die Auswüchse der Macht, die in ihrer Deutlichkeit die Funktionsweise eines ganzen Systems offenbaren. Eigentlich würden sich die Ereignisse für eine moderne mythologische Erzählung eignen, so grotesk sind ihre Bösewichte in ihrer moralischen Verwerflichkeit. Allerdings handelt es sich hier um die Wahrheit. Die Wahrheit eines Systems, das Jahrtausende alt ist und niemals widerstandslos hingenommen wurde.
Die Menschenfresser
Der Tyrann erhebt sich über die Menschen. Seinen enormen Reichtum zieht er aus ihren Qualen. Er wohnt in einem großen Schloss. Hunderte Kinder werden ausgewählt und zu ihm gebracht. Ihre Körper werden geopfert. Seine Macht und seine Gier sind ohne Grenzen. Auf seinen Schultern sitzen zwei Schlangen, hungrig nach kindlichen Gehirnen. Sich nährend von ihrer Kraft, geben sie dem Tyrannen die Macht, über das Volk zu herrschen. Diejenigen Kinder, die gerettet werden und überleben, wachsen in den Wäldern heran. Eine Armee aus ehemaligen Opfern erhebt sich. Nach langen Jahren der Schreckensherrschaft, werden sie von einem einfachen Mann, einem Schmied, in die Schlacht gegen den Tyrannen geführt – er wird erschlagen. Der Schmied, Kawa, zündet ein Feuer an, um das Ende der Schreckensherrschaft zu besiegeln und den Beginn des Frühlings zu verkünden.
Seit mehr als 2500 Jahren wird diese Geschichte erzählt und gefeiert. Der Mythos des kurdischen Festtages Newroz, der am 21. März begangen wird, ist eine Erzählung über die Tyrannei der Herrschaft und die Entmenschlichung einer misshandelten und unterdrückten Bevölkerung – aber vor allem ist er eine Hymne des Widerstandes. Diese Geschichte ist tausende Jahre alt und doch ist sie auch ein Spiegel der Gegenwart.
Jeffrey Epstein hatte keine Schlangen auf den Schultern – auch, wenn das diejenigen, die die Enthüllungen über seine Verbrechen zu Beginn des Jahres gebannt verfolgt haben, wohl kaum noch überraschen würde. In Schlagzeilen, Dokumentationen und Posts wird das Bild eines mächtigen und gut vernetzten Mannes gezeigt, Teil einer elitären Clique, die systematischen Missbrauch, Vergewaltigung und Menschenhandel von Kindern und Frauen betreibt. Die teilweise Veröffentlichung tausender Seiten von Ermittlungsakten gibt Einblicke in die oberste Spitze des organisierten Patriarchats.
Im Kurdischen gibt es ein Wort für die parasitäre Beziehung der Eliten zu den Ausgebeuteten. «Kedxwar», was wörtlich so viel bedeutet wie «jemand, der die Arbeit/Mühe von Anderen isst», beschreibt einen Ausbeuter oder Kapitalisten. Es wird deutlich, dass dieser nicht überleben könnte, ohne sich die Lebenskraft anderer buchstäblich einzuverleiben. Vielleicht ist es also kein Wunder, dass dieses Verhältnis seinen Ausdruck findet in Mythen und Geschichten von Tyrannen, die Menschen essen. Auch heute wird über Epstein gesagt, dass er und seine mächtigen Freunde, Menschen gegessen haben sollen. Im Bezug auf den Fall Epstein wimmelt das Internet vor solchen Darstellungen, die viele Mutmaßungen enthalten und oft faktisch nicht der Wahrheit entsprechen. Es reicht allerdings nicht aus, sie einfach damit abzutun. Von den altertümlichen Mythen, bis zu den modernen Verschwörungserzählungen: In jeder Geschichte steckt auch immer ein wahrer Kern.
Solche Ideen, die reale oder imaginäre Eliten mit Kannibalismus in Verbindung bringen, existieren schon lange. In ihrem Zentrum stehen Personen, die das Unmenschliche verkörpern. Denn, wer andere Menschen isst und vernichtet, verliert damit selbst seine eigene Menschlichkeit. Wenn wir diese Erzählung übertragen, sehen wir darin eine moralische Unterscheidung zwischen der Gesellschaft und ihren jenseits jeglicher Moral handelnden Feinden, die außerhalb der Gemeinschaft stehen und diese bedrohen.
Diese Bilder werden auch immer wieder durch Machthabende benutzt, um die Gesellschaft zu spalten und bestimmte Gruppen und Völker als Feinde zu markieren: kolonisierte Völker als barbarische Kannibalen, Jüdinnen und Juden als monströse menschenopferbetreibende Elite und Frauen als kinderfressende Hexen. Diese Erzählungen verzerren die Realität und dienen der Kontrolle. Doch wenn wir uns den Fall Epstein anschauen, dann scheint es so, dass es wirklich eine gefährliche Minderheit gibt, die kedxwar, die unmoralischen Tyrannen, „die Menschenfresser“.
Vielleicht schafft die Zeit, in der wir leben, deshalb so ein fruchtbares Klima für Verschwörungstheorien, da in ihnen auch ein Teil der Wahrheit ausgedrückt ist: Es gibt ein System der Macht, das mordet. Diejenigen, die von ihm profitieren, handeln entgegen aller Moralvorstellungen. Die wichtigste Ware, mit der sie handeln, sind die Körper von Frauen und Kindern. Doch ist der Fall Epstein besonders? Wie können wir die Wurzel dieser Gewalt begreifen und uns dabei nicht von falschen Erzählungen in die Irre leiten lassen?
Die Elite
In seinen Verteidigungsschriften beschreibt Abdullah Öcalan den historischen Prozess der Herausbildung von herrschenden Monopolstrukturen. So zieht er eine direkte Linie von den antiken Gottkönigen zu den Nationalstaaten, von der Riege der Händler der alten Zivilisationen des Mittleren Ostens zur Klasse der modernen Kapitalisten. Den Monopolen liegt ein parasitäres Verhältnis zugrunde: die Ausbeutung und der Verkauf von Werten, für den eigenen Mehrgewinn, welche nicht selbst geschaffen, sondern lediglich kontrolliert werden. Es handelt sich um eine Einverleibung – von der Rodung eines Waldstücks bis zur Vereinnahmung von kulturellen Errungenschaften, von der Ausbeutung der Arbeitskraft eines Menschen bis zur Vernichtung des ganzen Wesens eines Sklaven oder einer Frau. Der Unterschied der modernen Kapitalisten zu den historischen Händlern allerdings ist, dass letztere in den meisten Gesellschaften sehr marginal blieben und an deren Rand standen, da ihr Handeln moralisch verurteilt wurde. Ihr Einfluss auf die Gesellschaft als Ganzes hielt sich dadurch lange in Grenzen. Die Aktienhändler und Investmentbanker unserer Zeit sind jedoch weder im Bezug auf ihre Macht noch auf ihre Skrupellosigkeit zu übertreffen.
Schauen wir uns die Nachrichten der letzten Monate und Jahre an, sehen wir reißerische Schlagzeilen und Epsteins Gesicht unter tiefen, dunklen Schatten, eine Art Teufel. Diese Darstellung von Epstein als eine Abnormalität, schockierend und unerklärlich wie ein Unfall, verschleiert die Realität. Denn erzählbar ist seine Geschichte nur, wenn man über ein großes Netzwerk der Macht, das systematische Verbrechen gegen die Gesellschaft begeht, spricht. Damit steht er in einer Linie mit unzähligen Frauenfeinden und Tyrannen in der Geschichte.
Epstein war Teil einer Kaste der mächtigsten Personen des zivilisatorischen Systems. Er baute sein Vermögen, seinen Einfluss und sein Missbrauchssystem mit ihnen auf. Er selbst stammte aus einer Familie der Mittelklasse. Reich wurde er durch seine Arbeit als Finanzinvestor und Berater von Klienten, die der winzigen Gruppe der Milliardäre angehören. In der Recherche um den Fall Epstein ist besonders auffällig, wie gut vernetzt die Superreichen und Supermächtigen sind. Auch im Verlauf seiner Karriere war Epstein genau für seine guten Verbindungen gefragt. Eine Anruf von Epstein sorgte zum Beispiel dafür, dass die Kinder von ausländischen Diplomaten und Stars Jobs in hochrangigen Unternehmen bekamen und an Eliteuniversitäten aufgenommen wurden. Gefallen solcher Art wurden erwidert: Als Epstein 2008 das erste Mal wegen Prostitution Minderjähriger verurteilt wurde, war der Staatsanwalt, Alexander Acosta, der ehemalige Arbeitskollege des Anwälteteams, das für Epstein arbeitete. Acosta setzte sich dafür ein, dass Epstein weitestgehend auf freiem Fuß blieb und seine Geschäfte und Verbrechen ungehindert fortsetzte.
Auch über Epsteins Verbindungen zu Geheimdiensten wie dem israelischen Mossad wird spekuliert. Die Verbindungen, die sich aus den Epstein-Akten ergeben, zeichnen das Bild einer zutiefst anti-demokratischen Politik in der Verflechtung von Staaten und Kapitalinteressen. Epstein ist darin keineswegs alleiniger Strippenzieher, er selbst hat dieses Spiel gespielt, ist dadurch aufgestiegen, aber darin auch austauschbar, genauso wie viele andere, mit denen er sich umgab. Dass er mit seinen Verbindungen zu Staatsoberhäuptern und Wirtschaftsbossen nicht mindestens von Geheimdiensten angesprochen wurde, ist unwahrscheinlich. In den veröffentlichten E-Mails wird sichtbar, wie er mit dem ehemaligen israelischen Premierminister Eluh Barak über Investitionen in israelische Start-ups spricht und Treffen mit dem milliardenschweren Gründer des Überwachungsunternehmens Palantir Peter Thiel arrangiert.
Der Finanzinvestor und US-Sondergesandte für Syrien, Tom Barrack, der auch in dem Krieg gegen die Selbstverwaltung in Nordostsyrien zu Beginn des Jahres eine Schlüsselrolle spielte, pflegte nachweislich engen Kontakt zu Epstein und wurde auch auf dessen Insel eingeladen, auf der systematischer Missbrauch an Frauen und Jugendlichen stattfand. Auch zu russischen und Putin-nahen Kreisen stand Epstein in regem Austausch. Diese internationalen Netzwerke zeigen, dass die Mächtigen, die Kriege führen und anheizen und darin sogar vermeintlich verfeindeten Lagern angehören, dennoch ein Band der männlichen Komplizenschaft und gemeinsamer Interessen verbindet. Wie diese Interessen aussehen, brachte Epstein selbst in einer E-Mail auf den Punkt: „Saudi has oil, Moscow has girls.“ („Die Saudis haben Öl. Moskau hat Mädchen.“)
Der kastische Mörder
Ohne Grenzen und Moral – und wenn es nach ihnen geht: unsterblich. Der Blick in Epsteins Leben ist der Blick in die Existenz einer anderen Sphäre. Ihre modernen Paläste, die Hochhäuser, Villen und Privatinseln, zeugen von einer sich verschanzenden und abschirmenden Herrschaft. Der Takt der Aktienkurven, des Public-Relations-Bombardements und die politischen Hinterzimmerdeals sind der Rhythmus, nach dem die Bevölkerung leben, arbeiten und sterben soll. Ihre Politik ist eine der Machtspielchen und Manipulation. Es verwundert kaum, dass diejenigen, die von diesem System profitieren, alles tun, um Epstein als einen einzigartigen, glücklicherweise inzwischen verstorbenen, Bösewicht darzustellen – oder wiederum den Skandal nutzen, um ihre eigenen politischen Gegner zu neutralisieren. Versteckt werden soll damit die Existenz einer mörderischen Kaste, in deren Reihen Epstein kaum mehr als ein Funktionär war. Sein Fall ist nur ein besonders öffentlichkeitswirksames Beispiel für die Funktionsweise des herrschenden Systems.
Der Begriff der Kaste kommt von dem portugiesischen Wort „casta“ („Rasse“), hat aber auch Verbindungen zum lateinischen «castus» («rein»). Im Gegensatz zum marxistischen Begriff der Klasse bezeichnet die Kaste ein noch rigideres System, das nicht nur die ökonomische Dimension, sondern alle Bereiche des Menschseins umfasst. Sie verschlingt den Menschen als Ganzes. In der Kaste gibt es kein Entrinnen, sie stellt eine scheinbar übernatürliche Ordnung dar. Der Begriff des kastischen Mörders (kastik qetil) wurde von Abdullah Öcalan in seinem 2025 veröffentlichten Manifest eingeführt. Mehr als nur eine Gruppe an Menschen, die «Clique der Hintermänner», die den Verschwörungstheorien zugrunde liegt, bezeichnet Öcalan mit den kastischen Mördern ein System, das die gesamte Gesellschaft einem kontinuierlichen physischen und moralischen Mord aussetzt. Dieser Mord wird nicht von einer Person begangen, sondern durch den Siegeszug der dominanten Männlichkeit, eine Struktur des Tötens, die jedes Leben in Gefahr bringt.
Die Funktionsweise von Herrschaft und patriarchaler Gewalt zeigt sich in den Zusammenschlüssen von Männern: Männerbünden, die um sich eine Schicht der Undurchdringbarkeit und des Schweigens erschaffen und so die patriarchale Kastifizierung der Gesellschaft zementieren.
Der amtierende US-Präsident Donald Trump erzählte dem New York Magazine bereits 2002: «Er [Epstein] ist ein großartiger Typ. Es wird sogar gesagt, dass er schöne Frauen genauso mag wie ich, und viele von ihnen sind auf der jüngeren Seite.» Diese Kommentare zeigen, dass Männer in der Öffentlichkeit keinesfalls dafür bestraft werden, dass sie Frauen als Ware behandeln – sie werden dafür belohnt. Wenn die Gewalt gegen Frauen, dann doch öffentlich angeprangert wird, sind die Männerbünde direkt zur Stelle, um zur Verteidigung und zum Gegenangriff auszuholen. Der US-Strafverteidiger und hochrangige Harvard-Professor Alan Dershowitz verteidigte als Anwalt sowohl Donald Trump und Epstein, als auch den Sexualstraftäter Harvey Weinstein – dessen Übergriffe im Zentrum der «Me too» Bewegung standen – und den mutmaßlichen Frauenmörder O.J. Simpson. Die Komplizenschaft der Männerbünde ist keineswegs nur ein Phänomen der Elite, sondern zieht sich durch alle gesellschaftlichen Schichten. Sie schafft ein Klima der Gewalt, eine Kultur der Kollaboration der Ausgebeuteten mit den Herrschenden.
Die kastische Gesellschaft
Dass eine Gruppe, wie Epstein, seine Komplizen und diejenigen, die bereitstehen, seinen Platz zu füllen, so viel Macht besitzen, hängt mit der Gewalt des Systems, das sie mächtig gemacht hat, zusammen. Diese Gewalt durchdringt alle Poren der Gesellschaft. Namenlos bleibt in dem Medienskandal um Epstein die Masse derjenigen, die kollaborieren und mittragen: die Ärzte, die die Mädchen behandelten, die von Epstein vergewaltigt wurden, die Bediensteten, die für ein Gehalt wegschauten, jeder Mann, der sich eigentlich wünscht, so wie Epstein zu sein, die Filme und Boulevardmagazine, die ein Bild davon zeichnen, wie normal und romantisch es ist, wenn junge Frauen einem reichen Mann «gehören». Auch sie alle sind ein Produkt der mörderischen Kastifizierung der Gesellschaft.
Ein Epstein schafft tausende von Epsteins, junge Männer, die in Menschen wie ihm, das Bild eines erfolgreichen Mannes sehen, nach dem sie selbst streben. Auch wenn sie selbst in diesem System verlieren und niemals so viel Geld und Macht besitzen werden, so werden auch sie sich genauso tyrannisch gegenüber Frauen und Kindern verhalten. Währenddessen werden junge Frauen dazu konditioniert, die Rolle der Konkubine und Prostituierten als romantisch und erstrebenswert zu betrachten. Sie werden damit den Männern „zum Fraß“ vorgeworfen. Die Vergewaltigungskultur ist eine Fessel, die mit ihrem tausendjährigen Gewicht das gesellschaftliche Leben umschnürt. Sowohl Frauen als auch Männer, sowohl Unterdrücker als auch Unterdrückte werden durch sie in verformte Identitäten gepresst.
Das Kastensystem, das im Fall Epstein deutlich wird, ist mehr als nur die bloße Existenz einer Elite. Es zeigt sich in einem umfassenden Prozess der Entmenschlichung. Die Krankheit der Macht speist sich aus dem Mord an der Frau als Mensch. Im Zentrum dieses Prozesses steht die Herausbildung einer dominanten Männlichkeit, als Grundlage der Herrschaft.
Das Feuer des Widerstands
Dies ist ein Text über die Mörder und ihr Kastensystem. Doch damit endet die Geschichte nicht. Die Geschichte der Freiheit wartet noch darauf, geschrieben zu werden. Der Mythos von Newroz ist ein Symbol dafür, dass selbst die mächtigsten Imperien zu Fall kommen, wenn die Bevölkerung den unterdrückten Zustand, in dem sie lebt, erkennt und sich dagegen organisiert. Diejenigen, die überleben, schließen sich zusammen, um das Feuer einer neuen Zeit zu entzünden. Auch im Fall Epstein waren es vor allem die Überlebenden, die Jahrzehnte lang gekämpft haben, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und Konsequenzen einzufordern.
Sie zeigen, dass Widerstand möglich ist. Und dass entgegen der tyrannischen Systeme, die das Menschsein verschlingen, der erste und wichtigste Kampf, der um die Existenz ist. Die Töchter Kawas entscheiden sich jeden Tag dazu, der Grausamkeit eine lebendige Schönheit entgegenzusetzen. Sie organisieren sich entgegen der patriarchalen Rollen, die ihnen zugewiesen wurden, und bauen ein anderes Leben auf. Sie schließen sich zusammen und stärken sich. Sie begeben sich auf den Weg, herauszufinden, was es bedeutet, Frau, Jugendlicher, Kind oder Mann zu sein, jenseits der Vergewaltigungskultur. Der Tag wird kommen, an dem sie auf den Trümmern der Paläste der Epsteins dieser Welt ein großes Newrozfeuer entzünden werden.